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Halsbandsittich
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Halsbandsittich

Kirchner, Gottlieb (1706-1736)|Modelleur

Meissen, 1371 Porzellansammlung

Inventarnummer

PE 12

Material und Technik

Porzellan, Bemalung: Aufglasurfarben

Maße

H. 36,3 cm, B. 23,0 cm

Objektbezeichnung

Tierplastik

Kommentar

Die etwas grobe Modellierung des auf einem Felsen sitzenden Vogels mit leicht abgespreiztem Flügel ohne wesentliche Details spricht für ein Werk Kirchners, in dessen Arbeitsberic…weiterlesen

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Kommentar

Die etwas grobe Modellierung des auf einem Felsen sitzenden Vogels mit leicht abgespreiztem Flügel ohne wesentliche Details spricht für ein Werk Kirchners, in dessen Arbeitsberichten dieses jedoch nicht genannt ist. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass die zoologisch richtigen Bezeichnungen damals nicht verwendet wurden und in den Produktionsnachweisen der Manufaktur lediglich von »Papagayen« die Rede ist. Dies gilt auch für die Einträge in den Inventaren des Japanischen Palais. Unter den erhaltenen Halsbandsittichen befinden sich zwei mit alten Inventarnummern, so dass sie über diese identifiziert werden können. Im Turmzimmerinventar des Residenzschlosses von 1769 und in den Palais-Inventaren von 1770 und 1779 heißt es unter der Nummer »N=188.w«: »zwey Papagoyen diverser Couleur auf Postament«; dieser Passus wurde nachträglich durchgestrichen, weil die Vögel anschließend in das Japanische Palais kamen, wo unter derselben Nummer insgesamt drei Halsbandsittiche verzeichnet sind: »drey Stück Papagoyen diverser Couleur; auf Postament«. (vgl. Pietsch 2006, S. 138 f.)