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Dragonervasen
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Dragonervasen

China, Jingdezhen, Qing-Zeit (1644 - 1911), Ära Kangxi (1662 - 1722) Porzellansammlung

Inventarnummer

PO 9130

Material und Technik

Porzellan, Bemalung: Unterglasurkobaltblau

Maße

H. 101,1 cm mit Deckel, H. 89,8 cm ohne Deckel, D. 48,9 cm, D. Fuß: 29,6 cm

Objektbezeichnung

Vase

Kommentar

Unter den zahlreichen Monumentalvasen der Dresdner Porzellansammlung sind die Dragonervasen die bekanntesten. Eine wesentliche Ursache dafür dürfte ihre Erwerbungsgeschichte sein…weiterlesen

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Weitere Kunstwerke

  Keine


Kommentar

Unter den zahlreichen Monumentalvasen der Dresdner Porzellansammlung sind die Dragonervasen die bekanntesten. Eine wesentliche Ursache dafür dürfte ihre Erwerbungsgeschichte sein: Der Name erinnert an eines jener Geschäfte, bei denen deutsche Fürsten im 17. und 18. Jahrhundert Soldaten verkauften oder vermieteten. In diesem Fall „schenkte“ August der Starke im Frühjahr 1717 600 Reiter aus seiner in Verkleinerung begriffenen Armee an den „Soldatenkönig“ Friedrich Wilhelm I. von Preußen, die zu dem Dragonerregiment von Wuthenow formiert wurden. Er erhielt dafür 151 Porzellangefäße aus den reichen Beständen der Schlösser Oranienburg und Charlottenburg bei Berlin. August der Starke schätze die „Dragonervasen“ in besonderer Weise, denn 1723 ließ er weitere Exemplare in Holland kaufen. Bei der Einrichtung des vorher mit Silbergefäßen bestückten Turmzimmers im Residenzschloss standen sie an exponierter Stelle. (Ausstellung: Beschriftungstafel, Dragonervasen)