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Mann mit Schnurrbart und Backenbart
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Mann mit Schnurrbart und Backenbart

Apel, Albert (1847-1905)|Marionettenspieler

Sachsen, letztes Viertel 19. Jahrhundert Puppentheatersammlung

Inventarnummer

A 8994

Material und Technik

Holz, geschnitzt, bemalt; Textilien

Maße

92 x 33 x 12 cm

Objektbezeichnung

Marionette

Kommentar

Der Marionettenspieler Albert Apel (1847-1905) gründete seine Bühne 1877/78 mit dem Erwerb des Lorgieschen Marionettentheaters, das bis ins späte 18. Jahrhundert zurückreichte.…weiterlesen

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Kommentar

Der Marionettenspieler Albert Apel (1847-1905) gründete seine Bühne 1877/78 mit dem Erwerb des Lorgieschen Marionettentheaters, das bis ins späte 18. Jahrhundert zurückreichte. Im Laufe der Zeit wurde das Theater immer wieder erweitert, so durch den Ankauf der Bühne der Witwe Rau, aber auch durch die Anfertigung weiterer Marionetten durch den Theatergehilfen Adolf Kleinhempel. Seit 1893 war das Apel-Theater permanent in Dresden ansässig, wo es in den Sälen der Alt- oder Neustadt wie auch in den Vororten gastierte. In den Sommermonaten gingen die Reisen auch mal bis Radeberg, Meißen oder Altenberg im Osterzgebirge. Das Apelsche Marionettentheater erreichte um die Jahrhundertwende in Dresden wesentlich mehr Einwohner als das königliche Hoftheater. Nach dem Tode von Amalie Apel (1844-1914) erbte ihre jüngste Tochter Paula einen Teil des Theaters und verkaufte diesen an den Leipziger Sammler Prof. Dr. med. Kollmann. Aus diesem Bestand stammt die Marionette, die für jede Aufführung neu kostümiert wurde.