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Scheide zum Hirschfänger mit Messer und Pfriem / Garnitur bestehend aus Hirschfänger mit Scheide und 3 Besteckteilen, Weidmesser mit Scheide und 3 Besteckteilen, Jägerhorn, Schwedler, Pulverflasche, Hundehalsband und Leibgürtel
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Scheide zum Hirschfänger mit Messer und Pfriem / Garnitur bestehend aus Hirschfänger mit Scheide und 3 Besteckteilen, Weidmesser mit Scheide und 3 Besteckteilen, Jägerhorn, Schwedler, Pulverflasche, Hundehalsband und Leibgürtel

Gipfel, Gabriel (-1617)|Hersteller

Dresden. 1606-1607. Rüstkammer

Inventarnummer

X 0144 e.02

Material und Technik

Holz, Leder, Bezug ursprünglich Seidensamt schwarz-weiß kariert, neu überzogen; Beschläge Silber, ziseliert, vergoldet, Türkisbesatz; Besteck: Griffe Silber ziseliert, vergoldet, Türkisbesatz (teils Verlust).

Maße

Länge 86,3 cm Gewicht 455 g

Objektbezeichnung

Jagdzubehör

Kommentar

Die mit mehr als 300 Türkisen verzierte Jagdwaffengarnitur schenkte Kurfürst Christian II. von Sachsen seinem Bruder, Herzog Johann Georg (I.) zum Weihnachtsfest 1607. Die zugeh…weiterlesen

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Kommentar

Die mit mehr als 300 Türkisen verzierte Jagdwaffengarnitur schenkte Kurfürst Christian II. von Sachsen seinem Bruder, Herzog Johann Georg (I.) zum Weihnachtsfest 1607. Die zugehörige Hutschnur ist Verlust. In dicht gereihten Türkisen weist das Monogramm "CH" weithin sichtbar auf den Kurfürsten und dessen Gemahlin Hedwig. Als Stoffbezug wurde ein damals hoch in Mode stehender "gewürfelter", das heißt karierter, schwarz-weißer Seidensamt gewählt. Die silbernen Beschläge zeigen Entenjagd- und Vogeldarstellungen. Die Rechnung Gabriel Gipfels für die Türkis-Garnitur an Christian II. in Höhe von 2.000 Gulden weist insgesamt 351 Türkise aus. Dem gestellten Wild wurde mit dem Hirschfänger der Todesstoß, Fangstoß genannt, erteilt.