Anhänger der "Gesellschaft der brüderlichen Liebe"

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 9,4 cm, B 5,7 cm
Inventarnummer
VIII 284
In dem hochovalen Kleinod mit dem umlaufenden Rautenkranz stehen zwei sich umarmende allegorische Frauenfiguren. Es sind Pax (Frieden) mit Palmzweig und Justitia (Gerechtigkeit) mit dem Schwert, die samt dem Boden, den beiden Vergissmeinnichtblüten und dem Baldachin gegossen und in das aus einer Goldplatte herausgearbeitete Oval eingesetzt wurden. Innerhalb des grün emaillierten Rautenkranzes verläuft die Inschrift des 133. Psalms, „Ecce Quam Bonum, Et Quam Jucundtum Habitare Frates In Unum“. Die Rückseite zeigt die beiden Frauen von hinten. Die umlaufende Inschrift des 133. Psalms ist in das Deutsche übertragen: „Sihe Wie Fein Und Lieblich Ists, Das Brüder Eintrechtig Bei Einander Wonen.“ Bei dem Kleinod handelt es sich um ein Gesellschaftsstück, welches der Herzog Friedrich Wilhem von Sachsen-Weimar, Vormund der unmündigen Herzöge Christian (II.), Johann Georg (I.) und August von Sachsen, zwischen 1594 und 1601 verteilte. Während die einfachen Kleinode eine runde, flache Form aufweisen, zeichnet sich dieses Stück durch halbplastische Figuren, exquisites Email und Edelsteine aus. Kurfürst Christian II. hinterließ 1611 gleich drei Kleinode der Gesellschaft des Administrators, darunter „des herrn administratorn gesellschafft mit vier demanten und einer berl“.
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