Zeremonialschild (dhāl)

Ort, Datierung
Indien, Rajasthan (Rājputāna), Anfang 19. Jh.
Abmessungen
5,5 x 36,0 x 36,0 cm, 1248 g
Inventarnummer
62160
Neben den ästhetisch anspruchsvollen Waffen, die in der über 300 Jahre währenden Mogulzeit entstanden, finden sich auch reich verzierte Schilde aus Stahl, an deren gewölbter Oberfläche und den aufgebogenen Rändern feindliche Pfeile und Lanzen abgleiteten. Die jeweils vier wie Zierelemente wirkenden Metallbuckel der Außenseite verdecken die Nieten der Stahlringe, an denen man auf der Innenseite die Halteriemen des Schildes befestigte. An rajputischen Fürstenhöfen galten Schilde als einzig angemessene "Tabletts" für das Überreichen von Geschenken. Dieser Zeremonialschild, auch "dhāl" genannt, ist auf der Außenseite mit acht tauschierten Bildkartuschen, die verschiedene Tierdarstellungen zeigen (Hirsch, Pferd, Elefant, Leopard mit Beute, Schwarzbock, Hirschkuh, Elefant, Tiger) und auf der Innenseite mit floraler Bemalung versehen.
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