Ort, Datierung
Philippinen, Nord-Luzon, Abra, vor 1889
Material und Technik
Abmessungen
51,5 x 7,0 x 7,4 cm
Inventarnummer
07137
Die Bambusröhrenzither ist Teil der umfangreichen Sammlungen von Alexander Schadenberg, der als Chemiker und Pharmazeut 13 Jahre (zwischen 1876 und 1896) in den Philippinen tätig war. Während dieser Zeit erkundete er in zahlreichen Expeditionen das Land und die Kulturen seiner Bewohner. Von seinen ethnographischen Sammlungen erhielt das Museum für Völkerkunde Dresden mehr als 800 Kulturzeugnisse.
Nach eigener Angabe hat Schadenberg das Musikinstrument bei den „Tingianen“ (Itneg) erworben. Es handelt sich um eine idiochorde Vollröhrenzither. Der Resonanzkörper besteht aus einem Bambusabschnitt (Internodium), der hinter den Knoten abgeschnitten wurde und einen auf beiden Seiten geschlossenen Zylinder bildet. Die Saiten (hier drei) wurden aus der oberen Schicht des Bambusrohrs herausgetrennt, sind jedoch an den Enden mit diesem verbunden und werden durch untergeschobene Hölzchen abgehoben. Die Zither wurde beidhändig gezupft. (Petra Martin, 2019)
Kultureller Kontext
Tingianen
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