Ort, Datierung
China, Mandschurei, Haritun, vor 1928
Abmessungen
5,0 x 16,0 x 15,2 cm, Durchmesser 15 cm
Inventarnummer
46358
Das Museum für Völkerkunde Dresden bewahrt eine umfangreiche Sammlung zur Kultur der tungusischen Mergen-Oroqen, einer Gruppe pferdehaltender Jagdnomaden aus dem oberen Flußgebiet des Nen Jiang in Nordostchina (Mandschurei), die heute nicht mehr als eigenständige Lokalgruppe existieren. Der Asienforscher Walther Stötzner trug die Sammlung während seiner Forschungsreise in die Nordmandschurei in den Jahren 1927/28 zusammen. Dazu gehören Kleidung, Objekte des täglichen Gebrauchs, Geisterbildnisse und Geisterfiguren aus Holz.
Umgedreht diente diese Schüssel aus Birkenrinde zum zerschneiden großer Fleichstücke. Die Rinde der Birke war unter den Mergen-Oroqen ein viel verwendetes Material zur Herstellung von Haushaltsgegenständen. (MVD, Eva Göttke, 28.10.2019)
Kultureller Kontext
Solonen
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