Ort, Datierung
China, Mandschurei, Haritun, vor 1928
Material und Technik
Abmessungen
H: 4 cm, Durchmesser: 3 cm
Inventarnummer
46491
Das Museum für Völkerkunde Dresden bewahrt eine umfangreiche Sammlung zur Kultur der tungusischen Mergen-Oroqen, einer Gruppe pferdehaltender Jagdnomaden aus dem oberen Flußgebiet des Nen Jiang in Nordostchina (Mandschurei), die heute nicht mehr als eigenständige Lokalgruppe existieren. Der Asienforscher Walther Stötzner trug die Sammlung während seiner Forschungsreise in die Nordmandschurei in den Jahren 1927/28 zusammen. Dazu gehören Kleidung, Objekte des täglichen Gebrauchs, Geisterbildnisse und Geisterfiguren aus Holz.
Solche Schmuckohrringe stellten chinesische Silberarbeiter in großen Stückzahlen für die Mergen-Oroqen her. Eine Frau trug häufig in einem Ohr zwei Ohrringe. (MVD, Eva Göttke, 28.10.2019)
Kultureller Kontext
Solonen
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Schmuck
Säbel mit Jaspisgriff und Lederscheide (Bergmannsgarnitur Johann Georgs II.)
Säbel mit Jaspisgriff und Lederscheide (Bergmannsgarnitur Johann Georgs II.)
Klemm, Samuel
Grünes Gewölbe
Museum für Völkerkunde Dresden

Armband

Scheidel, August
Museum für Völkerkunde Dresden
Armband
Armband
Scheidel, August
Museum für Völkerkunde Dresden
Stötzner, Walther

Lasttragender Tagelöhner, Sichuan

Stötzner, Walther
Museum für Völkerkunde Dresden
Lasttragender Tagelöhner, Sichuan
Lasttragender Tagelöhner, Sichuan
Stötzner, Walther
Museum für Völkerkunde Dresden
Zum Seitenanfang