Kunstwerke aus der Werkstatt des in München-Haidhausen ab etwa 1732 tätigen Simon Troger bestechen durch eine höchst attraktive Kombination von Elfenbein und Holz. Hierfür wurde eine Vielzahl von separat geschnittenen Elfenbeinteilen verarbeitet. Diese wurden geschickt montiert und die Ansatzstellen mit Draperien oder schmalen Riemen aus Edelhölzern kaschiert. Augen aus Glas setzten besonderer Akzente. Zu den berühmtesten Bravourstücken aus Trogers Werkstatt zählen großformatige Darstellungen zu mythologischen und religiösen Themen, wie die aus dem Alten Testament überlieferte Opferung des Isaak (Inv.-Nr. II 208) oder der in den Metamorphosen des Ovid beschriebene Raub der Proserpina. Das großformatige Kunstwerk wurde am 5. Mai 1751 als Geschenk der Kurprinzessin Maria Antonia von Bayern an ihren Schwiegervater König August III. von Polen übergeben. Diese Gruppe war ein ›Verkaufsschlager‹ der Troger-Werkstatt. Neben der Dresdner Fassung sind drei weitere bekannt, von denen zwei erhalten blieben in der Ermitage in St. Petersburg und im Bayerischen Nationalmuseum in München.
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