Tabatiere in Frauengestalt

Material und Technik
Abmessungen
H 5,5 cm, B 2,5 cm, T 3,9 cm
Inventarnummer
VI 224
Im Pretioseninventar von 1725 wird die (nicht auf den ersten Blick sichtbare) Zweckbestimmung dieser kleinen Elfenbeinskulptur wie auch des zugehörigen Pendants (Inv.-Nr. VI 223) als „Tabatieren“ bestimmt. Erst wenn man die Figur in die Hand nimmt, offenbart sich ein deutlich erotischer Sinn, der durch die übereinander geschlagenen Beine geschickt verdeckt wird. Der Tragekorb diente zur Aufbewahrung von Schnupftabak, wohlriechendem Puder oder aphrodisierendem Pulver, was besonders naheliegend scheint. Das dem Korb aufgesetzte Fruchtgebinde bildet den Verschluss, der mit einem Schraubgewinde versehen ist.
(JK)
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