Turboschnecke

In ihrer Naturform ist die Turboschnecke mit einer wenig attraktiven Kalkschicht überzogen. Erst durch vorsichtiges Abschleifen wird die darunterliegende Perlmutterschicht freigelegt und durch Polieren zu ihrem Glanz gebracht. Der irisierende Glanz des Perlmutters gab diesen Konchilien einen transzendentalen Charakter und trug maßgeblich zu ihrer Beliebtheit bei. Im ersten Kunstkammerinventar von 1587 befanden sich etwa 40 Objekte, die man der Gruppe Exotika zuordnen kann. Diese "naturalia" fanden vor allem im zentralen Raum der Sammlung, dem Reißgemach, Aufstellung. Neben einem getrockneten "Basiliskus", einem "Paradiesvogel" und einer "Greifenzungen" zeigte man mehrheitlich diverse Schnecken und Muscheln. Hierzu gehörten auch zwei "große marbelschnecken". Doch auch in dem etwa gleichzeitig angelegten Verzeichnis der Schatzkammer der sächsischen Kurfürsten sind bereits sieben ungefasste "Perlen Mutter Schneckenhäuser" verzeichnet.
Material und Technik
Abmessungen
6,0 x 6,5 x 6,5 cm
Datum
Vor 1879.
Inventarnummer
III 137
Reproduktionsrechte
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