Material und Technik
Abmessungen
27,7 x 16,2 x 12,6 cm
Inventarnummer
30281
Die Kanne besitzt die für Schneeberg charakteristische schlanke, sich nach oben verjüngende Form. Die zonale Einteilung der umlaufenden Reliefs ist typisch für die sächsische Zinngießerkunst des 16. Jahrhunderts: oben sechs der ältesten deutschen Könige nach Peter Flötner (Wygewon, Eusterwon, Ariovistus, Karl der Große, Wandalus, Arminius), darunter Ornamentranken mit Putten, darunter sieben stehende Tugenden nach Peter Flötner (Fortitudo, Caritas, Justitia, Patientia, Fides, Temperantia, Spes), darunter Puttenfries, gleichfalls nach Flötner.

Zuerst publiziert in: Hans Demiani: François Briot, Caspar Enderlein und das Edelzinn. Leipzig 1897, Tafel 47.
Zuletzt publiziert in: Günter Reinheckel, Sächsisches Zinn des 16. und 17. Jahrhunderts. Hrsg. von der Sächsischen Landesstelle für Volkskultur in Partnerschaft mit der Sächsischen Landesstelle für Museumswesen Chemnitz und dem Erzgebirgsmuseum Annaberg-Buchholz. [Reihe WEISS-GRÜN Nr. 31] Dresden 2002, Kat.-Nr. 21, Abb. 25, A4, C14-23.

Provenienz: Vermächtnis Hans Heinrich Demiani, Dresden, 1911.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Auf dem Bandhenkel drei Stempel: eine Stadtmarke (Schneeberg), zwei Meistermarken ("HL"). Auf drei Wandungsstreifen graviert: "IOHANN LEONHart Tirmann / Lehn-Richter- In Krippen / 1699".
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