Abmessungen
Länge 19,1 cm Höhe Schallöffnung 2,1 Breite Schallöffnung 2,8 cm Gewicht 34 g
Museum
Inventarnummer
X 0216
Das im Querschnitt dreieckige kleine Jagdhorn (Jagdzink) ist erstmals im Kunstkammerinventar von 1619 unter den Gegenständen aufgeführt, die von dem Hofdrechsler Jacob Zeller in die Kunstkammer eingegeben wurden, vgl. auch Inv.-Nr. X 0215. Jacob Zeller (1581-1620) verstand sich nicht nur auf die Drechselkunst, er hinterließ auch Meisterwerke der Elfenbeinschnitzerei, darunter das wohl berühmteste Stück – die kurz vor seinem Tod fertig gestellte Elfenbeinfregatte (s. Grünes Gewölbe, Inv.-Nr. II 107).
Dieses Jagdhorn ist an den Seiten mit mythologisch-jagdlichen Motiven geschnitzt: Akteon mit dem Haupt des Hirsches, zwei Hunde unter einem Baum und Diana mit einer Nymphe im Bad. Die Geschichte hierzu stammt aus den "Metamorphosen" des römischen Dichters Ovid: Die Jagdgöttin Diana vergnügt sich mit ihren Nymphen im Bad. In diesem Augenblick kam der durch die Wälder streifende Jäger Aktäon des Weges und erhaschte versehentlich einen Blick auf die keusche Göttin. Zur Strafe verwandelte jene den Unglücklichen in einen Hirsch, der unversehens von seinen eigenen Jagdhunden zerfleischt wurde.
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Auch interessant

Rüdenhorn

Rüstkammer
Rüdenhorn
Rüdenhorn
Rüstkammer

Elfenbeinpokal mit dem heiligen Georg

Zeller, Jacob
Grünes Gewölbe
Elfenbeinpokal mit dem heiligen Georg
Elfenbeinpokal mit dem heiligen Georg
Zeller, Jacob
Grünes Gewölbe

Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen

Bottschild, Samuel
Rüstkammer
Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen
Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen
Bottschild, Samuel
Rüstkammer
Zum Seitenanfang