Monica Bonvicini, die in ihren Werken Machtstrukturen im öffentlichen und sozialen Raum hinterfragt, wählt mit der Vitrine ein, wenn nicht das Symbol musealer Deutungshoheit. Sie markiert in besonders deutlicher Weise die Trennung zwischen belanglosem Objekt und wertvollem Exponat. Entsprechend wird die offensichtlich gewaltsame Attacke auf diese grell ausgeleuchtete Bühne der Zurschaustellung zum Angriff auf die Institution, deren System sie entspringt. In einem ethnographischen Sammlungskontext wird das Werk in besonderer Deutlichkeit zum kritischen Kommentar musealer Strukturen.
Creditline
Schenkung Sammlung Hoffmann, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, © Monica Bonvicini and VG-Bildkunst, Bonn
Reproduktion
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