Ort, Datierung
Abmessungen
200 x 180 cm
Inventarnummer
Leih-Nr. L 240
Seit 1967 gehören Spiegel als Bildmedien zum festen Bestandteil des Werkes Gerhard Richter. Wirken die Glasobjekte auf den ersten Blick banal, werden sie unter Beachtung der folgenden vier Aspekte zu Bildgeneratoren, die vom Betrachter gesteuert werden können. Zum ersten wird in Glasarbeiten die gegenüberliegende Seite des Ausstellungsraumes mit dessen Werken gespiegelt, und damit die sich reflektierenden Werke verdoppelt und somit zum Bestandteil der Spiegelarbeit. Zum zweiten bietet sich bei einem bestimmten Blickwinkel ein Unendlichkeitseffekt. Zum dritten hat der Spiegel eine soziale Komponente, da sich die Ausstellungsbesucher in Verbindung mit der Umgebung und andern Personen im Raum bewusst wahrnimmt. Zum vierten schaffen Spiegel eine visuelle Erweiterung des Raumes, eine Wirkung, die man als erste wahrnimmt. Spiegel eröffnen damit neue Wahrnehmungs- und Möglichkeitsräume, die sich dem neugierigen Betrachter erschließen können. (Text: Kerstin Küster 2020)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
rückseitig
SPIEGEL (Nr. 619)
200 x 180 cm
Richter 1986
Creditline
Privatbesitz
Reproduktion
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