Die Marter der heiligen Felicitas (für die Villa Magliana bei Rom)
Raffael (1483-1520) nach - Hersteller Raimondi, Marcantonio (um 1480 - vor 1534) nach (?) - Hersteller unbekannt - Hersteller
Material und Technik
Abmessungen
224 x 392 mm
Museum
Inventarnummer
C 168
Schlagworte
In Bearbeitung im Rahmen des Katalogisierungsprojekts zu den italienischen Zeichnungen des 16. Jh. (zu den bisher in der Online Collection veröffentlichten Zeichnungen in Kartenansicht)
Im Studiensaal des Kupferstich-Kabinetts besteht die Möglichkeit, sich Werke aus dem Bestand der Sammlung vorlegen zu lassen. Einige besonders empfindliche Objekte können nur nach vorheriger Absprache und Genehmigung vorgelegt werden. Nähere Informationen erhalten Sie unter KK.Studiensaal@skd.Museum.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Recto: unten rechts unleserliche Aufschrift mit Feder in Braun; Rückseite des Unterlagepapiers: unten links mit Grafitstift "C 168".
Cristina Conti: Pellegrino da Modena nella bottega di Raffaello, Ancona 2023, S. 74, Abb. Nr. 22 (nach Raffael (vermutlich über Marcantonio Raimondis Kupferstich): "Martirio di Santa Cecilia")
Bernadette Py: Everhard Jabach. Supplement of Identifiable Drawings from the 1695 Estate Inventory, in: Master Drawings, 45 (2007), Heft 1, S. 4–37, S. 29 (nach Raffael; Vorlage der Zeichnung in Wien)
Paul Kristeller: Marcantons Beziehungen zu Raffael, in: Jahrbuch der Königlich Preussischen Kunstsammlungen, 28 (1907), S. 199-229, S. 224 (möglicherweise Vorlage für den Stich von Marcantonio Raimondi, Vorlage der Zeichnung in Wien)
Oskar Fischel: Raphaels Zeichnungen. Versuch einer Kritik der bisher veröffentlichten Blätter, Straßburg 1898, S. 121, Nr. 292 (nach Raffael; "Das Martyrium der h. Felicitas"; "Copie, die vielleicht dem Stich Marcantons zu Grunde liegt , aber auch nach ihm gefertigt sein kann")
Maison Adolphe Braun & C.ie: Catalogue général des reproductions inaltérables au charbon d’après les chefs-d’oeuvre de la peinture dans les musées d’Europe, les galeries et collections particulières les plus remarquables, Paris 1896, S. 543, Nr. 67.082 (Raffael; „Martyre de sainte Félicité.“)
Maison Adolphe Braun & C.ie: Catalogue général des photographies inaltérables au charbon faites d’après les originaux Peintures, Fresques, Dessins et Sculptures des principaux musées d’Europe et des collections particulières les plus remarquables, Paris 1880, S. 235, Nr. 82 (Raffael; „Martyre de sainte Félicité.“)
Karl Ruland: The Works of Raphael Santi Da Urbino as Represented in the Raphael Collection in the Royal Library at Windsor Castle Formed by H. R. H. the Prince Consort 1853–1861 and Completed by Her Majesty Queen Victoria, London 1876, S. 279, Nr. unter VII.10 (Raffael)
Ludwig Gruner: Verzeichniss der im Königlichen Museum zu Dresden aufgestellten Original-Zeichnungen Alter und Neuer Meister, Dresden 1862, S. 41, Tableau XLV (Umbrische und Römische Schulen), Nr. 9 (Raffael, Schule; "Die Marter der heiligen Felicitas. Zeichnung zu Marc Anton’s Stich [...]. Das Freskobild, welches ganz zerstört wurde, befand sich in der Capelle der Villa Magliana bei Rom. [...]")
Heinrich Hase: Die Fresken in La Magliana (Beschluß aus Nr. 335), in: Blätter für literarische Unterhaltung (1841), Heft 336, S. o. S.. (Raffael?; „Was er in La Magliana zerstört hat, ist außer durch den Stich Marc Anton’s auch durch eine Handzeichnung erhalten, die sich in der königlichen Kupferstichsammlung zu Dresden befindet. Sie stammt aus der bekannten Winkler’schen Sammlung zu Leipzig, wo sie, nach einem jetzt schwer zu begreifenden Irrthum, unter A. Dürer’s Namen gestellt war. Auch sie weicht von dem Marc Anton’schen Stiche ab, noch mehr von dem Bilde, wie eine von einem römischen Künstler entworfene flüchtige Skizze darthut. Nicht unwahrscheinlich ist daher die Vermuthung, daß die Handzeichnung uns den Entwurf zeigt, dessen weitere Ausbildung Marc Anton’s Stich zeigt, von der nur der Meister selbst, breit überschneidend, bei der Ausführung in Farben sich zu entfernen wagte.“)
Verzeichniss der Handzeichnungen aller Art, aller Nationen und Schulen, aus dem Nachlass des Herrn Gottfried Winkler [d. i. Gottfried Winckler; ...], Katalog der Auktion bei Weigel in Leipzig, 16. Oktober 1815 ff, Leipzig 1815, S. 23, Nr. 587 ((C; Albrecht Dürer; „histor, auf dunkelm Grund, Fed. u. weiß geh, 4“))
Joseph Archer Crowe und Giovanni Battista Cavalcaselle: Raphael. His Life and Works. With particular reference to recently discovered records, and an exhaustive study of extant drawings and pictures, London 1882–1885, Bd. 2, S. 466–467 (wegen des schlechten Zustands nicht zu beurteilen; from the Winkler collection at Leipzig)
Veronika Birke und Janine Kertész: Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, 4 Bde, Wien/Köln/Weimar 1992–1997 (= Veröffentlichungen der Albertina, Bde. 33–36), Bd. 1 (1992), S. 123, unter Inv. 212 (Vorlage der Zeichnung in Wien)
Johann David Passavant: Rafael von Urbino und sein Vater Giovanni Santi, 3 Bde. und Tafeln, Leipzig 1839/58, Bd. 2 (1539), S. 531 f, Nr. 265 (Raffael; Martyrthum der h. Felicitas [...] aus der Sammlung Winckler in Leipzig, in deren Catalog sie für Albrecht Dürer ausgegeben wird!")
Edward Habich und Giovanni Morelli: Handzeichnungen italienischer Meister[,] in photographischen Aufnahmen von Braun & Co. in Dornach, kritisch gesichtet von Giovanni Morelli (Lermolieff). Mitgeteilt von E. Habich, in: Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe, N.F. 3 (1892), Spalte 289–294, 373–378, 441–445, 487–490, 505–508, 524–528, 543–547, 571–574, 590–593; N.F. 4 (1893), Spalte 53–56, 84–90, 156–162, 207–210, 237–240 (1892/93), hier N.F. 4 (1893), Spalte 55, Nr. 82 ([Bei Braun & Co. als Raffael:] „Nein; Schule“)
Giovanni Morelli: Kunstkritische Studien über italienische Malerei, 3 Bde, Leipzig 1890–1893, Bd. 2 (1891), S. 366 f, Nr. 9 (Pierino del Vaga, nicht Raffael; „Die Tuschzeichnung endlich mit dem Martertod der heiligen Cäcilie (Braun 82) ist augenscheinlich wieder eins jener Blätter des Perino del Vaga, die, wie wir bereits im ersten Band meiner „Kunstkritischen Studien", S. 182—187, gesehen haben, allerwärts dem Urbinaten zugeschrieben werden.“)
Bernadette Py: Everhard Jabach. Supplement of Identifiable Drawings from the 1695 Estate Inventory, in: Master Drawings, 45 (2007), Heft 1, S. 4–37, S. 29 (nach Raffael; Vorlage der Zeichnung in Wien)
Paul Kristeller: Marcantons Beziehungen zu Raffael, in: Jahrbuch der Königlich Preussischen Kunstsammlungen, 28 (1907), S. 199-229, S. 224 (möglicherweise Vorlage für den Stich von Marcantonio Raimondi, Vorlage der Zeichnung in Wien)
Oskar Fischel: Raphaels Zeichnungen. Versuch einer Kritik der bisher veröffentlichten Blätter, Straßburg 1898, S. 121, Nr. 292 (nach Raffael; "Das Martyrium der h. Felicitas"; "Copie, die vielleicht dem Stich Marcantons zu Grunde liegt , aber auch nach ihm gefertigt sein kann")
Maison Adolphe Braun & C.ie: Catalogue général des reproductions inaltérables au charbon d’après les chefs-d’oeuvre de la peinture dans les musées d’Europe, les galeries et collections particulières les plus remarquables, Paris 1896, S. 543, Nr. 67.082 (Raffael; „Martyre de sainte Félicité.“)
Maison Adolphe Braun & C.ie: Catalogue général des photographies inaltérables au charbon faites d’après les originaux Peintures, Fresques, Dessins et Sculptures des principaux musées d’Europe et des collections particulières les plus remarquables, Paris 1880, S. 235, Nr. 82 (Raffael; „Martyre de sainte Félicité.“)
Karl Ruland: The Works of Raphael Santi Da Urbino as Represented in the Raphael Collection in the Royal Library at Windsor Castle Formed by H. R. H. the Prince Consort 1853–1861 and Completed by Her Majesty Queen Victoria, London 1876, S. 279, Nr. unter VII.10 (Raffael)
Ludwig Gruner: Verzeichniss der im Königlichen Museum zu Dresden aufgestellten Original-Zeichnungen Alter und Neuer Meister, Dresden 1862, S. 41, Tableau XLV (Umbrische und Römische Schulen), Nr. 9 (Raffael, Schule; "Die Marter der heiligen Felicitas. Zeichnung zu Marc Anton’s Stich [...]. Das Freskobild, welches ganz zerstört wurde, befand sich in der Capelle der Villa Magliana bei Rom. [...]")
Heinrich Hase: Die Fresken in La Magliana (Beschluß aus Nr. 335), in: Blätter für literarische Unterhaltung (1841), Heft 336, S. o. S.. (Raffael?; „Was er in La Magliana zerstört hat, ist außer durch den Stich Marc Anton’s auch durch eine Handzeichnung erhalten, die sich in der königlichen Kupferstichsammlung zu Dresden befindet. Sie stammt aus der bekannten Winkler’schen Sammlung zu Leipzig, wo sie, nach einem jetzt schwer zu begreifenden Irrthum, unter A. Dürer’s Namen gestellt war. Auch sie weicht von dem Marc Anton’schen Stiche ab, noch mehr von dem Bilde, wie eine von einem römischen Künstler entworfene flüchtige Skizze darthut. Nicht unwahrscheinlich ist daher die Vermuthung, daß die Handzeichnung uns den Entwurf zeigt, dessen weitere Ausbildung Marc Anton’s Stich zeigt, von der nur der Meister selbst, breit überschneidend, bei der Ausführung in Farben sich zu entfernen wagte.“)
Verzeichniss der Handzeichnungen aller Art, aller Nationen und Schulen, aus dem Nachlass des Herrn Gottfried Winkler [d. i. Gottfried Winckler; ...], Katalog der Auktion bei Weigel in Leipzig, 16. Oktober 1815 ff, Leipzig 1815, S. 23, Nr. 587 ((C; Albrecht Dürer; „histor, auf dunkelm Grund, Fed. u. weiß geh, 4“))
Joseph Archer Crowe und Giovanni Battista Cavalcaselle: Raphael. His Life and Works. With particular reference to recently discovered records, and an exhaustive study of extant drawings and pictures, London 1882–1885, Bd. 2, S. 466–467 (wegen des schlechten Zustands nicht zu beurteilen; from the Winkler collection at Leipzig)
Veronika Birke und Janine Kertész: Die italienischen Zeichnungen der Albertina. Generalverzeichnis, 4 Bde, Wien/Köln/Weimar 1992–1997 (= Veröffentlichungen der Albertina, Bde. 33–36), Bd. 1 (1992), S. 123, unter Inv. 212 (Vorlage der Zeichnung in Wien)
Johann David Passavant: Rafael von Urbino und sein Vater Giovanni Santi, 3 Bde. und Tafeln, Leipzig 1839/58, Bd. 2 (1539), S. 531 f, Nr. 265 (Raffael; Martyrthum der h. Felicitas [...] aus der Sammlung Winckler in Leipzig, in deren Catalog sie für Albrecht Dürer ausgegeben wird!")
Edward Habich und Giovanni Morelli: Handzeichnungen italienischer Meister[,] in photographischen Aufnahmen von Braun & Co. in Dornach, kritisch gesichtet von Giovanni Morelli (Lermolieff). Mitgeteilt von E. Habich, in: Kunstchronik. Wochenschrift für Kunst und Kunstgewerbe, N.F. 3 (1892), Spalte 289–294, 373–378, 441–445, 487–490, 505–508, 524–528, 543–547, 571–574, 590–593; N.F. 4 (1893), Spalte 53–56, 84–90, 156–162, 207–210, 237–240 (1892/93), hier N.F. 4 (1893), Spalte 55, Nr. 82 ([Bei Braun & Co. als Raffael:] „Nein; Schule“)
Giovanni Morelli: Kunstkritische Studien über italienische Malerei, 3 Bde, Leipzig 1890–1893, Bd. 2 (1891), S. 366 f, Nr. 9 (Pierino del Vaga, nicht Raffael; „Die Tuschzeichnung endlich mit dem Martertod der heiligen Cäcilie (Braun 82) ist augenscheinlich wieder eins jener Blätter des Perino del Vaga, die, wie wir bereits im ersten Band meiner „Kunstkritischen Studien", S. 182—187, gesehen haben, allerwärts dem Urbinaten zugeschrieben werden.“)
Gottfried Winckler (1731–1795), Leipzig (nicht bei Lugt) | Auktion Winckler: Leipzig, Weigel, 16. Oktober 1815 ff., vermutlich Los Nr. 587.
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