Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer PE 230
Ort, Datierung
Abmessungen
H. 138,0 cm, B. 146,0 cm, T. 74,5 cm, Sockel: H. 23,1 cm, B. 186,3 cm, T. 86,5 cm
Inventarnummer
PE 230
1743 wurde vom Dresdner Hof die Kreuzigungsdarstellung, die aus siebzehn Einzelstücken besteht und als größte religiöse Figurengruppe aus Meissener Porzellan gelten muss, bei der Porzellan-Manufaktur in Auftrag gegeben. Die Szene setzt sich zusammen aus drei Wachsoldaten im römischen Habit, den ans Kreuz geschlagenen Christus und seinen verzweifelten Angehörigen: die von Johannes gestützte, ohnmächtige Mutter Maria, der betroffene Joseph von Arimathia sowie Cleophas Weib, Maria, in tiefer Trauer. Im Vordergrund eilt der Pharisäer Nikodemus herbei, während Maria Magdalena andächtig vor dem Gekreuzigten betet. Der Modellmeister Johann Joachim Kaendler, Sohn eines protestantischen Pfarrers, wurde nachweislich mit der Ausführung betraut. So notierte er in seinem Arbeitsbericht für Juli 1743, dass er »Etliche Füguren welche Zur Creutzigung Christi gehören in der Massam Corigiret und in tüchtigen Stand gesetzet« hätte (Pietsch 2002, S. 98; vgl. dergl. 2006, S. 111).
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ungemarkt
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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