Kanne

Ort, Datierung
Abmessungen
H. mit Deckel: 9,4 cm, H. ohne Deckel: 7,4 cm, B. 13,5 cm, T. 7,7 cm
Inventarnummer
PE 2602 a, b
Die nahezu zylindrische Kanne hat die Form eines Baumstumpfes. Dem entsprechend sind der Ausguss und der ohrenförmige Henkel als dünne Äste gestaltet. Der Umriss des flachen Deckels ist unregelmäßig. Er sitzt in einer ebenso geformten Kannenöffnung und trägt eine Handhabe in Form eines gebogenen Ästchens. Auf der Wandung befinden sich Flachreliefs von Zweigen mit Prunusblüten, die mit Gold konturiert und mit farbigem Lack unterlegt sind. Der Ausguss und der Henkel sind mit Lackfarbe gefasst. Bemerkenswert ist, dass die Standfläche gänzlich mit goldfarbenem Lack überzogen ist. 1733 erfolgte eine umfangreiche Lieferung aus dem Dresdner und aus dem Leipziger Warenlager in die Königliche Sammlung. Aus dem Dresdner Warenlager kam ein Kännchen, welches vermutlich mit dem im Palaisinventar von 1770 verzeichneten Kännchen identisch ist. Auch noch 1853/ 54 lässt sich dieses besondere Stück im Gesamtverzeichnis der Porzellansammlung im Japanischen Palais wiederfinden. Dieses Kännchen wurde auch aus unglasiertem Böttgersteinzeug hergestellt. Vorbild für beide Modelle waren chinesische Yi-hsing-Steinzeuge. (aus: Anette Loesch u.a. (Hgg.), „Sächsisch schwartz laquirtes Porcelain“, Dresden 2013, Kat. 56.)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ungemarkt
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