Gruppe der drei Grazien

Maucher, Christoph - Bernsteinschnitzer
Ort, Datierung
Abmessungen
H 25,3 cm, B 14,6 cm, T 7,0 cm; Gewicht: 668 g
Inventarnummer
III 64
Der Grazienreigen wurde, und dies ist außergewöhnlich genug, aus einem großen Bernsteinstück im Ganzen herausgeschnitten. Die Frauen sind von fülliger Statur und strahlen einen etwas biederen, gar nicht göttlichen Charme aus, der ihnen eigentlich angemessen wäre. Denn die drei Grazien, Töchter des Zeus, sollten als Aglaia, Euphrosyne und Thaleia Anmut, Freude und Schönheit verbreiten. Die Gruppe stammt von dem gleichermaßen als Elfenbein- und Bernsteinkünstler bekannt gewordenen Christoph Maucher. Geboren in Schwäbisch Gmünd, war Maucher spätestens seit 1670 in Danzig ansässig und dort freischaffend, das heißt außerhalb der Bernsteindreherzunft tätig, was ihm Unabhängigkeit verschaffte, aber auch Neid und Missgunst einbrachte. Statuetten und Gruppen dieses überaus begabten Bernsteinkünstlers, der vielleicht seine Ausbildung bei Nicolaus Turau (Turow) in Danzig erhalten hatte, sind in Wien (Kunsthistorisches Museum, Kunstkammer), Modena (Galleria e Museo Estense), London (Victoria & Albert Museum) sowie in der Sammlung Würth (Künzelsau) und in der Berliner Skulpturensammlung zu bewundern.
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