Kauernde Venus

Material und Technik
Abmessungen
H 18,1 cm, B 10,1 cm, T 7,0 cm
Inventarnummer
VII 133
Das Elfenbeinwerk entstand nach dem Vorbild der Marmorskulptur einer Kauernden Venus aus frühhellenistischer Zeit, die sich einst in der Villa Hadriana in Tivoli befand (heute Rom, Museo Nazionale). Die wohl berühmteste Interpretation und Nachahmung dieses antiken Prototyps stammt von Antoine Coysevox (Paris, Louvre). Diese Marmorskulptur, vollendet 1686, wurde 1870 von Versailles in den Louvre überführt. Vor allem diese Version wurde zum maßgeblichen Vorbild für unzählige Reduktionen in Bronze und schließlich auch in Porzellan. In der Dresdner Skulpturensammlung befindet sich eine Kauernde Venus (nach Coysevox), die 1715 in Paris für die Dresdner Bronzesammlung Augusts des Starken erworben wurde. Eine Porzellanversion, um 1750 in der Manufaktur Carlo Ginori in Doccia hergestellt, befindet sich im Victoria&Albert Museum in London.
(JK)
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