See-Einhorn als Trinkgefäß

Geyer, Elias (um 1560-1634) - Goldschmied
Das See-Einhorn, das Kurfürst Christian II. 1602 bei dem Leipziger Händler Veit Böttiger erwarb, ist wie die anderen derartigen Arbeiten von Elias Geyer mit einem abnehmbaren Kopf ausgestattet, der auf eine mögliche Nutzung als Trinkgefäß hinzuweisen scheint. Bei genauerer Betrachtung erweist sich dies jedoch als wenig sinnvoll, da die eingefüllte Flüssigkeit zwischen Muschel und Silbermontierung herauslaufen würde. Auch wenn die Fabelwesen in den Kunstkammerinventaren als Trinkgefäße verzeichnet werden, dürften sie daher wohl kaum als solche verwendet worden sein. Sie verstehen sich als sinnreiche Goldschmiedeplastiken, die sich über die reine Gebrauchsfunktion hinwegsetzen und auf den inneren Zusammenhang zwischen Natur und Kunst verweisen.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ohne Marken
Punzierung auf der rechten Seite: N: 85. 3.M. 7. l. 1. q
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