Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer IV 220
Material und Technik
Abmessungen
36,7 x 16,2 x 11,0 cm; Masse: 1000 g
Inventarnummer
IV 220
Vorbild und Namensgeber der leuchtend roten, durchscheinenden Gläser war der Rubin. Die schwierige Herstellungstechnik gilt las Erfindung des Alchimisten und Glasmachers Johannes Kunckel (1620-1703). Die aus diesem Glas gefertigten Gefäße unterschiedlichster Form erhielten bevorzugt Fassungen aus vergoldetem Silber und wurden nicht selten, inspiriert durch die Steinschneidekunst, mit geschnittenen Dekoren verziert. Die bauchige Kettenflasche bildet mit einer weiteren (Inv.-Nr. IV 219) ein zusammengehöriges Paar. Der namhafte Augsburger Goldschmied Samuel Baur gab ihnen prachtvolle Fassungen und machten sie zu glanzvollen Sammlungsstücken, die auf einem repräsentativen Schaubuffet besonders gut zur Geltung kamen, denn zum praktischen Gebrauch waren Gefäße dieser Art nicht bestimmt.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Meistermarke "B";
Reproduktion
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