Taschenuhr mit Uhrkette und zwei Petschaften (Karneolgarnitur)

Dinglinger, Johann Melchior (1664-1731) Werkstatt - Juwelier
Bei dieser Garnitur handelt es sich um eine besonders vielgestaltiges Schmuckensemble. Ein Hofdegen war nie Teil dieser reinen Jagdgarnitur. Den Rang dieses Juwelenkunstwerkes erkennt man an ihrem extravagantem Hutschmuck, dem Steinschnitt für den Griff des Hirschfängers und nicht zuletzt an der Taschenuhr an deren Kette zwei Petschafte anhingen. Das Gehäuse wird von einer mittig liegenden Wirbelrosette geziert, die von sieben tropfenförmigen Karneolrosetten im Wechsel mit queroval liegenden Farbsteinen umgeben ist. Sämtliche Farbsteine besitzen ein eingraviertes Planetenzeichen. Das Ziffernblatt wird geziert von einer Darstellung des Festgebäudes im Plauenschen Grund. Ein schlichtes aus London importiertes Silbergehäuse mit einer kunstvoll durchbrochenen Platine sorgten für die Inbetriebnahme der Taschenuhr. Die Uhrenkette komplettiert das Erscheinungsbild dieses Objektes. An der Kette anhängend befinden sich zwei Petschafte (Siegel) mit geschnittenen Karneolgemmen.
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