Ort, Datierung
Abmessungen
6,8 x 6,7 x 5,2 cm
Inventarnummer
VIII 235
Bei dieser Garnitur handelt es sich um eine besonders vielgestaltiges Schmuckensemble. Ein Hofdegen war nie Teil dieser reinen Jagdgarnitur. Den Rang dieses Juwelenkunstwerkes erkennt man an ihrem extravagantem Hutschmuck, dem Steinschnitt für den Griff des Hirschfängers und nicht zuletzt an der Taschenuhr an deren Kette zwei Petschafte anhingen. Auch die hohe Tabatiere stellt ein besonderes Objekt des Ensembles dar. Der Deckel dieser Dose zeigt einen Schmetterling zu dessen Darstellung der Steinschneider J.C. Hübner durch den roten Einschluss im Karneol inspiriert wurde. 104 Brillanten mit mehreren passenden Karneolen bilden die Einfassung des Deckels. Der konkav eingezogene goldene Körper schließt sich an. Auf seinem fein mattpunziertem Grund findet sich ornamentale Darstellungen sowie Jagdszenerien. Der darunter liegende passig geschnittene Karneol des Dosenfußes weist einen bereits 1733 verhandenen schaden auf.
Aufgrund dieser Garnitur kam es erstmals zu Unstimmigkeiten zwischen dem Hofjuwelier und dem Kurfürst- König. August dem Starken erschien der Preis einiger ergänzenden Teile zu hoch. Er unterschätze die Schwierigkeit die außerordentlich seltenen Karneole zu beschaffen.
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