Abmessungen
H 26,5 cm; Gewicht: 1.547 g
Inventarnummer
IV 265
In einer Zeit, die Festgelage liebte und figürliche Trinkgefäße in alle nur erdenkliche Formen kleidete, liegt es nahe, dass auch bacchantische Themen Eingang fanden. Die Gestalt des rittlings auf einem Fass thronenden, feisten Weingottes, der gerade im Begriff ist, seinen Pokal anzusetzen, ist schon in der Druckgraphik des frühen 16. Jahrhunderts nachweisbar. In der Folge entwickelte er sich zu einem an Trink- und Schenkgefäßen, Tafelaufsätzen und Tischautomaten häufig verwendeten Motiv. In diesem Fall dient sein Körper, der auf einer vierkantförmigen Ausbuchtung an der Oberseite des Fasses aufgesteckt ist, zur Aufnahme des alkoholischen Getränks. Der separat gearbeitete Kopf bildet den Deckel des eigentümlichen Trinkgefäßes.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Meistermarke: MB ligiert im Kreis (Nürnberger Goldschmiedekunst 2007, Nr. 30)
Beschaumarken: N im Oval (Nürnberger Goldschmiedekunst 2007, Nr. 10 für 1590/1600 und Nr. 11 für 1593/94 – 1602)
Die Meistermarken befinden sich an der Zarge des Kopfes, an der Vierkantzarge des Fasses und am Gestell; die Beschaumarken am Kopf (Nr. 10) und an der Vierkantzarge (Nr. 11)
Punzierung am Boden des Fasses: N. 23. 6. M. 13. l. 1 q.
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