Material und Technik
Abmessungen
H 30,1 cm
Ort, Datierung
Inventarnummer
VI 2
Bei der kunstvollen Tischuhr mit der Legende des heiligen Hubertus scheint die Funktion als Zeitmesser in den Hintergrund zu treten. Vielmehr handelt es sich um eine detailreiche Inszenierung der Hubertuslegende mit den Mitteln der Juwelierskunst. In freier Interpretation des bekannten Kupferstichs von Albrecht Dürer (um 1501) schildert Köhler die beliebte Legende, nach der Hubertus das Jagdverbot am Feiertag überging und durch das Erscheinen eines Hirsches mit einem Kreuz zwischen den Geweihstangen bekehrt wurde. Die auf dem Gehäusedeckel sich abspielende Szene wird in den Ecken flankiert von vier Jägern in höfischer Gewandung (oben), von jeweils zwei Jagdhornisten und musizierenden Satyrn (Mitte) sowie von jeweils zwei Löwen und Bären als jagdbare Tiere (unten). Der waidmännischen Thematik entspricht auch die Dominanz der Farbe Grün, die von den Bäumen über die Jägertracht und den emaillierten Ornamenten bis hin zu den großen Chrysolithen am braun-grün marmorierten Sockel reicht. August der Starke, der selbst leidenschaftlicher Jäger war, schätzte die Prunkuhr so sehr, dass er sie an exponierter Stelle in der Fensternische des Juwelenzimmers im Grünen Gewölbe aufstellen ließ.
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