Abmessungen
H 44,0 cm, Dm 17,5 cm, Dm Fuß 12,0 cm; Gewicht: 1029 g
Inventarnummer
III 17
Die auf Kupfer emaillierten Teile dieser hohen Fußschale entstanden in der französischen Stadt Limoges, die über Jahrhunderte hinweg ein Zentrum für derartige Werke war. Stilistisch lassen sich die in Malermail ausgeführten Arbeiten der sehr produktiven Werkstatt des Meisters Pierre Reymond zuordnen. Auf dem Deckel findet sich der Triumphzug des Bacchus, im Deckelinneren ist Neptun dargestellt, der die Stürme besänftigt. Dieses unter dem Namen „Quos ego“ bekannt gewordene Motiv folgt einem verbreiten Kupferstich des italienischen Künstlers Marcantonio Raimondi. Die etwa 100 Jahre später entstandene Goldschmiedefassung zeigt Marken der Nürnberger Werkstatt des Hans I Clauß; die aus Silbenrblech und -draht zusammengesetzte Bekrönung in Gestalt eines Blumenstraußes (der so genannte Schmeck) wurde von Johann Rauchwolff gearbeitet.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Fassung sign. "HC"
Reproduktion
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