Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
Medaillon: H 9,5 cm, B 4,0 cm; Kette: L 55,5 cm
Inventarnummer
II 145
Ketten mit fürstlichen Porträts waren im frühen 17. Jahrhundert als Mittel der Repräsentation sehr in Mode. Die von Jacob Zeller geschaffene Elfenbeinkette mit dem Bildnis des jungen Kurfürsten Johann Georg I. wurde im Mai 1618 vom Künstler erworben. Der Rohling des Anhängers und die Glieder der Kette sind aus einem einzigen Stück Elefantenzahn gedrechselt. Nach Abschluss dieser Arbeiten schnitzte Zeller das Bildnismedaillon und auf dessen Rückseite das kursächsische Wappen. Schließlich löste er die Kettenglieder mit Hilfe einer Laubsäge voneinander, sodass sie gegeneinander frei beweglich wurden.
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