Muschelförmige Schale aus Onyx

Material und Technik
Abmessungen
H 19,0 cm, B 16,4 cm, 12,3 cm; Fuß B 16,2 cm, T 12,3 cm
Inventarnummer
V 12
Die Schale aus Onyx gehört zu den sehr frühen Zeugnissen der Steinschneidekunst. Bereits aus dem 10./11. Jahrhundert sind ähnliche, relativ dickwandig geschliffene Gefäßformen aus Byzanz bekannt, von denen der Louvre (Département des Objets d'Art) aus der Sammlung des König Ludwigs XIV. einige besonders kostbare Exemplare besitzt. Ebenso wie jene erhielt auch die Schale des Grünen Gewölbes erst nachträglich ihre kostbare Fassung. Aus Goldfiligran sind Schaft und Fuß gebildet. Goldfiligran (wohl Italien/Venedig oder Indien/Goa, Anfang 17. Jh.) umfängt wie feinstes Gewirk auch den muschelförmigen Schalenkörper und verbirgt eine winzige Büste am Schalenrand. Emailfassungen von leuchtender Farbigkeit wurden in großer Vielfalt im 16. und 17. Jahrhundert in Paris gefertigt. (JK)
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