Kokosnusspokal mit Szenen aus der Geschichte des verlorenen Sohnes

Abmessungen
H 28,0 cm, Dm Kuppa 13,2 cm, Dm Fuß 11,0 cm; Gewicht: 693 g
Inventarnummer
IV 330
Die aus Mittel- und Südamerika importierten »indianischen« Nüsse wurden seit der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts von westeuropäischen Goldschmieden zu kostbaren und phantasievollen Trinkgefäßen verarbeitet, von denen hier drei Beispiele versammelt sind. Die als Kuppa dienenden Kokosnüsse hat man dabei häufig mit fein geschnitzten Reliefs veredelt. Der gedrungene Pokal führt Szenen aus der Geschichte des verlorenen Sohnes vor Augen, die auf eine damals weit verbreitete Stichserie von Hans Sebald Beham zurückgehen. Im Boden der Kuppa befindet sich eine Medaille mit dem Bildnis Christi und der Umschrift ›EGO SUM JHESUS A ET O‹. Möglicherweise handelt es sich bei dem Pokal um einen der beiden im kurfürstlichen Schatzkammerinventar von 1586/87 aufgeführten »Eingefast Indianische Nöß in vorgult silber eingefast, mit deckeln«.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
ohne Marken
Im Boden der Kokosnuss: Medaille mit dem Bildnis Christi und der Umschrift: EGO.SVM.IHESUS.A ET Ω
Eingeschlagene Nummer am Fußrand: 542
Reproduktion
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