Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer V 114

Tassenförmige Schale

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 10,8 cm, B 15,8 cm; Dm Fuß 8,7 cm
Inventarnummer
V 114
Die graziös geschwungenen, mit Fratzenköpfen besetzten emaillierten Henkel aus Gold und die durchbrochen gearbeitet Fußfassung verleihen der glatt geschliffenen Chalzedonschale ein besonders elegantes Erscheinungsbild, das sie Pariser Edelsteingefäßen aus der Zeit um 1650 vergleichbar macht. Die Schale stammt aus dem Nachlass von Herzog Christian August von Sachsen-Zeitz (1666–1725), der 1691 zum katholischen Glauben übertrat. Seit 1696 Bischof von Raab vollzog er die Konversion Augusts des Starken zum Katholizismus am 2. Juni 1697 in Baden bei Wien noch vor dessen Krönung zum König von Polen und wurde kurz darauf mit der Stellung als kursächsischer Oberkanzler belohnt.
Im Januar 1726 wurde die Schale neben anderen Pretiosen aus dem bischöflichen Nachlass August dem Starken zum Kauf angeboten. Erst 1734 und vielleicht noch im Auftrag des ein Jahr zuvor verstorbenen Königs übergab der Kammerherr Hannibal August Freiherr von Schmertzing (1691–1756) das Chalzedongefäß, eine weitere Schale aus Achat und sechs Kunstwerke von Elfenbein dem Grünen Gewölbe.
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