Abmessungen
H 12,6 cm; Sockel: 13,4 x 9,0 cm
Inventarnummer
VI 102
Johann Heinrich Köhler, der 1701 in die Dresdner Goldschmiedezunft aufgenommen und 1718 von August dem Starken zum Hofjuwelier ernannt wurde, widmete sich auch dem faszinierenden Thema der Perlfiguren (auch Groteskfiguren genannt). Das Grüne Gewölbe verwahrt fünf Juwelierplastiken, die sich durch die hohe künstlerische Qualität und souveräne Umsetzung verschiedenster Themen auszeichnen. Die Tänzerin mit dem geigenden Zwerg scheint unmittelbar der Welt der höfischen Lustbarkeiten zu entspringen, bei denen auch Hofzwerge als Spaßmacher auftraten. Das Motiv der grazilen Kastagnettenschlägerin ist von der Radierung Riciulina - Metzetin (um 1622) inspiriert, in der Jacques Callot Motive der Commedia dell’Arte verarbeitete. Ihr und auch dem kleinwüchsigen Musikanten hat Köhler sehr individuelle Gesichtszüge verliehen, denen nichts Grotesk-Komisches zu eigen ist.
Reproduktionsrechte
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Auch interessant

Perlmutterbecken

Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Perlmutterbecken
Perlmutterbecken
Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe

Prunkpokal

Köhler, Johann Heinrich
Grünes Gewölbe
Prunkpokal
Prunkpokal
Köhler, Johann Heinrich
Grünes Gewölbe

Sitzender Bettler

Girardet, Jean Louis
Grünes Gewölbe
Sitzender Bettler
Sitzender Bettler
Girardet, Jean Louis
Grünes Gewölbe
Zum Seitenanfang