Anhänger in Form einer Kreuzrosette

Anna, Kurfürstin von Sachsen (1532-1585) - Eigentümer
Im Grünen Gewölbe hat sich ein Kleinod in Form einer Kreuzrosette aus dem Besitz der Kurfürstin Anna von Sachsen erhalten. Den oberen Teil des Anhängers bildet eine Rosette aus tafelförmig geschliffenen Smaragden und Rubinen. Der „Stamm“ besteht aus einem tropfenförmigen, facettierten Diamanten sowie einem Tafelrubin. Alle Edelsteine sind in Kastenfassungen eingesetzt, deren Seiten mit schwarzem Email und ausgespartem Ornament verziert sind. An den „Stamm“ schmiegen sich zwei zierliche weiße Windhunde. Oberhalb der Rosette ist ein menschliches Köpfchen, unterhalb des großen Rubins ein Tierkopf in plastischem Roll- und Beschlagwerk zu erkennen. Die Rückseite des Rosettenanhängers trägt maureske Ornamentformen in farbigem Tiefschnittemail.
Die kompakten Formen der Goldschmiedearbeit sind einem weiteren Anhänger im Grünen Gewölbe eng verwandt, siehe Inv.-Nr. VIII 286. Auch die emaillierten Fassungen der Edelsteine gleichen sich. Vergleichbare Maureskenornamente tauchen auf Rückseiten von Kleinodien aus dem Besitz der Herzogin Anna von Bayern auf (Kleinodienbuch der Herzogin Anna von Bayern 1552-1555, BNM, Cod.icon 429). Ein Porträt der Philippine Welser, Gemahlin des Erzherzogs Ferdinand II. von Tirol, um 1576 in Schloss Ambras, zeigt dieselbe mit einem ganz ähnlichen Anhänger.
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