Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer PE 436
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H. 25,3 cm, B. 12,0 cm, T. 10,0 cm
Inventarnummer
PE 436
Der olympische Gott Apoll, Sohn des Zeus und der Leto, wird seit der Antike als schöner und kaum bekleideter Jüngling dargestellt. Grazie und Anmut bestimmen seine Erscheinung. Die Leier in der Linken, die bei dieser Plastik verloren ist, bestimmt ihn als Gott der Künste und Anführer der Musen. Seine Kopfhaltung erinnert an die des Apoll vom Belvedere, von dem in der Mengs`schen Abgusssammlung in Dresden (SKD, SKS, Inv. Nr. 2332) eine Replik vorhanden war, sowie an einen Apoll der Dresdner Antikensammlung, den Raymond Leplat 1733 in "Recueil des Marbres Antiques [...]" (Taf. 112) abbildete. Seit dem 17. Jahrhundert galt der Apoll von Belvedere als die schönste erhaltene Götterstatue der Antike und beeinflusste zahlreiche Werke der Skulptur und Malerei. Für Johann Joachim Winckelmann verkörperte sie "das höchste Ideal der Kunst unter allen Werken des Altertums". Seine Beschreibung dieses Werkes trug dazu bei, dass es die Ästhetik des Klassizismus besonders prägte.
(Triumphkatalog, Anette Loesch, 2010)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Marke: geritzte gekreuzte Schwerter im Dreieck, Formnummer: H 46
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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