Im Jahre 1749 sandte Maria Josepha, die Tochter Augusts III., vermählt mit dem französischen Thronfolger, ihrem Vater nach Dresden ein Porzellanwunderwerk, das seitdem von den Besuchern bestaunt wird: der große Porzellanblumenstrauß aus der ersten französischen Porzellanmanufaktur in Vincennes. Er wurde damals im Marmorsaal des Zwingers aufgestellt, gelangte am Ende des 18. Jh. zu den anderen Porzellanschloss-Stücken in den Keller des Japanischen Palais und erlebte alle weiteren Umzüge ziemlich unbeschadet. Porzellanblumen aller Jahreszeiten aus Garten und Feld sind an Metallzweigen befestigt, die ebensolche Blätter haben, in eine Vase gesetzt aus weißem Porzellan. Die Allegorien der Poesie und Musik sitzen wie im Schatten des Straußes zu seiten der Vase auf einem vielfach geschwungenen Podest aus vergoldeter Bronze von dem Goldschmied des Königs Duplessis.
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