Teekanne

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H. mit Deckel: 15,5 cm, H. ohne Deckel: 9,6 cm, B. 16,3 cm, T. 12,1 cm, D. Fuß: 7,9 cm
Inventarnummer
PE 927
Die Gold- und Emaildekore der frühen Meißner Porzellane stammen überwiegend aus der Dresdner Goldschmiedewerkstatt von George Funcke. Nach eigenen Angaben war er seit dem 13. Mai 1713 als Zulieferer für die Manufaktur tätig und bemalte das Porzellan "mit allerlei bunten Farben", darunter auch Gold und Silber. Zu den für Funcke charakteristischen Dekoren zählen die durch französische Stichvorlagen angeregten Ornamentbordüren im Stil der Regence-Zeit. Ab den frühen 1720er-Jahren spezialisierte sich Funcke auf die Ausführung der Kartuschen für die von Höroldt zu höchster Blüte geführten Meißner Porzellanmalerei.
Dieses Stück wurde vermutlich in der Werkstatt George Funckes mit Silber bemalt, da es den für ihn typischen, durch französische Vorbilder beeinflussten Bandelwerkdekor aufweist. (C. Banz, 2010)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
ohne Marke
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