Hüftkette aus 47 emaillierten Gliedern in spanischer Manier

Material und Technik
Abmessungen
L 185,0 cm
Inventarnummer
VIII 277
Schmuckgürtel waren wesentlicher Bestandteil der fürstlichen Frauengarderobe im 16. Jahrhundert. Sie konnten entweder nur die Taille umschließen und endeten vorn in einem größeren Schmuckstück oder sie fielen auf der Vorderseite des Kleides, meist mit einem aufwendig gestalteten Gürtelknopf verziert, fast bis zum Boden herab. Den auf Porträts überlieferten Schmuckgürteln stehen heute nur wenige erhaltene Originale gegenüber, von denen das Grüne Gewölbe die wahrscheinlich größte Sammlung besitzt.
Zu den 69 Schmuckgürteln, die Kurfürstin Anna 1585 hinterließ, zählten ein Exemplar mit "Wurmwerk", je ein Gürtel mit Vergissmeinnichtblüten und Delfinen sowie einer mit Schiffen und Ankern. Einige sind als "französische Arbeiten" (vermutlich Golddrahtarbeiten) beschrieben. Sieben der Gürtel trugen auf ihren Gliedern den Buchstaben A oder das doppelte, mitunter gespiegelte AA. Von dieser Art sind auch die geschwärzten Buchstaben auf den 47 farbig emaillierten Goldgliedern des Schmuckgürtels, an dessen Ende ein birnenförmiger Gürtelknopf hängt, der vollständig mit Roll- und Beschlagwerk bedeckt ist. Das Grüne Gewölbe besitzt mit diesem Gürtel eines der schönsten Schmuckstücke in klassischen Renaissanceformen.
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