Teekanne mit plastischen Goldfischen

Abmessungen
H. 12,4 cm, B. 21,0 cm, T. 12,0 cm, B. Fuß: 9,7 cm, T. Fuß: 7,5 cm
Inventarnummer
PE 5324 a, b
Eine gleichermaßen eigenwillige wie fantastische Idee ist die Gestaltung einer chinesischen Teekanne in Form von plastischen Wasserwellen, aus denen Goldfische und Schneckenhäuser herausragen. Die amorphe Gestalt, bei der Flüssiges zu fester, aber bewegter Form erstarrt ist, belässt der Kanne dennoch ihre Funktionalität, da sie einen abnehmbaren Deckel mit Muschelknauf sowie einen röhrenförmigen Ausguss und einen Bogenhenkel besitzt. Die Faszination, die von diesem Wunderwerk ausging, veranlasste den Meissener Modelleur, es in seiner Gesamtheit zu kopieren (PE 5325) und mit diesem zweiten Modell noch konsequenter die Natur zu imitieren: Bei Letzterem bilden ein Goldfischkopf den Ausguss und der Schwanz den Henkel. Darin zeigt sich der Wille der Meissener Manufakturisten, nicht nur die gleiche Qualität der ostasiatischen Porzellane zu erreichen, sondern diese durch eigene Gestaltungen noch zu übertreffen. (Ulrich Pietsch, 2010)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Gekreuzte Schwerter in Emailblau auf der Glasur
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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