Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H. 11,6 cm, Dm. Fuß 5,4 cm; Gewicht: 46 g
Inventarnummer
II 290
Um den jungen Herzog Christian und auch Kurfürst August in der Drechselkunst zu unterweisen, wurde Georg Wecker 1578 als Hofdrechsler nach Dresden berufen. Vermutlich durch diese Aufgabe zunächst sehr beansprucht, tritt der hochbegabte Künstler mit signierten und datierten Elfenbeindrechseleien erst ab 1581 in Erscheinung. Seine insgesamt drei Polyeder stammen aus diesem Jahr. Es sind winzige Kunststücke, die aus je einem relativ kleinen Stück Elfenbein im Ganzen heraus gedrechselt wurden. Sie bestehen aus geometrischen Gebilden mit Lochöffnungen, die von gleichmäßig abnehmender Größe und wie Schalen einer Zwiebel, jedoch gegeneinander beweglich, angeordnet sind. Die Herstellung setzte höchstes Geschick und gründliche Kenntnisse der Mathematik und Perspektivlehre voraus. Wer solch ein Stück auf der Drechselbank hervorbringen konnte, besaß außergewöhnliche Fähigkeiten und seine Könnerschaft stand außer jedem Zweifel. Es verwundert daher nicht, dass Egidius Lobenigk, der 1584 als zweiter Hofdrechsler nach Dresden berufen wurde, als erstes Werk an seiner neuen Wirkungsstätte ebenfalls einen Polyder signiert und im Jahr seines Dienstantrittes datiert hat.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
signiert und datiert: G. W. 1581
Reproduktion
Wenn Sie Reproduktionsrechte an diesem Objekt erwerben wollen, nehmen Sie bitte hier mit uns Kontakt auf.
Feedback
Wenn Sie zusätzliche Informationen zu diesem Objekt haben oder einen Fehler entdeckt haben, dann schreiben Sie uns: Anmerkung verfassen
Weitere Objekte, die Sie interessieren könnten, aus den Rubriken:
Polyeder

Durchbrochener Polyeder

Wecker, Georg
Grünes Gewölbe
Durchbrochener Polyeder
Wecker, Georg
Grünes Gewölbe
Grünes Gewölbe

Perlmutterbecken

Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Perlmutterbecken
Schmidt, Nicolaus
Grünes Gewölbe
Wecker, Georg

Becher auf Kugelfüßen

Wecker, Georg
Grünes Gewölbe
Becher auf Kugelfüßen
Wecker, Georg
Grünes Gewölbe
Zum Seitenanfang