Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H. 51,0 cm, B. 24,2 cm, T. 22,5 cm
Inventarnummer
PE 4673
Mit seiner strengen und monumentalen Darstellungsweise, die sich an klassischen, griechischen Vorbildern orientierte, entsprach Chaudet während der Ersten Republik (1792 - 1795) und des Ersten Kaiserreiches (1804 - 1814/15) in Frankreich dem damals zeitgemäßen Verständnis der Antike. Dieser Haltung verdankte er den Auftrag zum Entwurf einer Napoleonbüste, welche so viel Zustimmung fand, dass sie fortan zum gültigen und offiziellen Porträt des Kaisers wurde. Die Büste wurde in Marmor, Bronze, Gips und von Alexandre Brachard in Biskuitporzellan gefertigt. Das weiße Biskuitporzellan war besonders zur Zeit des Empire wegen seiner optischen Nähe zum Marmor beliebt. Die Manufaktur Sèvres lieferte hohe Stückzahlen des idealisierenden Kaiserporträts in verschiedenen Größen.
Die in Dresden befindliche Büste ist Teil eines umfangreichen Geschenkes, welches Friedrich August I. 1809 anläßlich seines Besuches in Paris von Napoleon I. erhielt. (Anette Loesch 2011)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
gepresste Fabrikmarke, Formennummer No. 2, A.B.7.M. 198, signiert A.B.
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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