Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer E 2142
Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 0,85 x D 0,95 cm
Inventarnummer
E 2142
Der Vermessungstechniker Moritz Schubert stand in den 1930er Jahren in kollegialem Wettbewerb um das Beschriften kleinster Dinge. Angestachelt von einer abfälligen Bemerkung seines Vorgesetzten, bringt er es zu dieser spontanen Glanzleistung.
Als spektakuläres Dokument religiös motivierter Volkskunst fand diese Erbse ihren Weg in unsere Sammlung. Glücklicherweise überließ der Schenker dem Museum noch eine autobiografische Skizze, die auch die Herstellung des Objekts beschreibt. Selbstzeugnisse dieser Art sind für Museen fast ebenso wertvolle Dokumente wie das Objekt selbst, denn so kann dessen Geschichte umfassend erzählt werden.
Als gelernter Vermessungstechniker zog Schubert 1919 von Schlesien ins mecklenburgische Teterow. Später arbeitete er unter anderem beim Landesvermessungsamt und als Ingenieur im Verkehrsministerium in Schwerin.
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Geschrieben durch Vermessungstechn. Moritz Schubert Schwerin i/Meckl. Lübeckerstr. 72.
13. Februar 1937
Reproduktion
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