Deckelvase

Abmessungen
H. 21,2 cm, B. 13,1 cm, T. 11,7 cm, D. Fuß: 8,3 cm
Inventarnummer
PE 1903
Die kleine Vase kombiniert einen von älteren Stücken bekannten Reliefdekor mit farbiger Bemalung: Seitlich sind zwei bocksbeinige Bacchantenmaskarons aufgebracht und dazwischen fallen sogenannte „indianischen Blumen“ ins Auge – ein fantasievoller Dekor, der sich, inspiriert von ostasiatischen Porzellanen , großer Beliebtheit erfreute und in Meissen bis heute gemalt wird. Dabei handelt es sich um zumeist päonien- oder chrysanthemenartige Blüten, die in unterschiedlichsten Farben und Größen an den mehrfarbig belaubten Stängeln wachsen. Den Hals ziert umlaufend ein purpurfarbenes Rocaillenband mit rotem Gitterwerk.

Der originale Deckel hat sich in der Sammlung, die mehrere Kriege und durch sie bedingte Aus- und Umlagerungen, überstanden hat, leider nicht erhalten. Die Palaisnummer auf der Unterseite weist das Stück als Teil der historischen Sammlung Augusts des Starken und Augusts III. im Japanischen Palais aus. (Sabine Peinelt-Schmidt, 2021)

Signatur, Bezeichnung, Inschriften
"AR" [ligiert, Augustus Rex] in Unterglasurblau und gekreuzte Schwerter in Emailblau auf der Glasur
Formerzeichen: "X" [Johann Daniel Rehschuh], geritzt, im Standring
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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