Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H 12,7 cm; Dm Sockel 5,3 cm
Inventarnummer
II 463
Kurfürst August von Sachsen ging in seinen Musestunden der Drechselei nach. Im Dresdner Schloss befand sich sein "drehe gemach" gleich neben der "audienz stuben". Auf Schlos Torgau besaß er eine große Drehestube mit herrlichem Blick auf die Elbe. Schloss Annaburg bot ebenfalls eine Kammer für den drechselnden Fürsten. Selbst wenn das Inventar der Dresdner Kunstkammer von 1587 von den mehr als 100 Stücke umfassenden "künstlichen dröhewergk" des Kurfürsten Augst zu berichten weiß, können diese Arbeiten nur unter der Anleitung der Hofdrechsler Lobenigk und Wecker entstanden sein. Kurfürst Christian I. ließ jene "Erzeugnisse", die sein Vater unter dieser Voraussetzung tatsächlich "selbsten gedröhet" haben dürfte, am 12. Oktober 1586 in die Kunstkammer bringen und auf einem speziell angefertigten ahteckigen Tisch in sechs Stufen übereinander aufstellen. Bislang lässt sich noch nicht nachweisen, wo diese kurfürstlichen Drechselwerke aufgestellt waren, bevor sie in die Kunstkammer kamen. Vielleicht hatte Christian diese Stücke aus den Drechselstuben des Vaters im Dresdner Schloss und in den Schlössern Torgau, Annabrug und Lichtenburg zusammengetragen?
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