Deckelvase (Korpus)

Abmessungen
H. ohne Deckel: 27,6 cm, D. 18,2 cm, D. Fuß: 9,6 cm
Inventarnummer
PE 2027 a
Große, aufwändig bemalte Vasen gehörten zu den wichtigsten Schöpfungen, welche von der Meissener Manufaktur für den sächsischen Hof gefertigt wurden. In Gruppen, bestehend zumeist aus becher- und balusterförmigen Stücken mit übereinstimmendem Dekor zierten sie als so genannte Aufsätze Kaminsimse und Konsolen in den herrschaftlichen Gebäuden.

Die bauchige Vase ist schauseitig mit einem großen bunten Blumenbouquet bemalt, das sich aus zwei unterschiedlichen Stielen entwickelt und dessen Ausläufer sich um die gesamte Wandung ziehen. Auf einem Zweig hat sich ein bunter Vogel niedergelassen.

Die Vase befand sich zunächst im Japanischen Palais und wurde spätestens 1769 in das Porzellankabinett im Turmzimmer des Dresdner Residenzschlosses überführt. Der originale Deckel hat sich in der Sammlung, die mehrere Kriege und durch sie bedingte Aus- und Umlagerungen überstanden hat, leider nicht erhalten. (Sabine Peinelt-Schmidt, 2021)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
"AR" [ligiert, Augustus Rex] in Unterglasurblau
Formerzeichen: Krückenkreuz [nicht aufgelöst], geritzt, am Rand des Bodens
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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