Flötenvase

Viele von den nach 1712 hergestellten Gefäßen wurden nachträglich bemalt. Da es noch keine Emailfarben für Porzellan gab, verwendete man nach Steinbrück "Mastix-Schmeltz und emaill-Farben ... ingleichen ... Gold und Silber ... die es ungemein zieren". Mastix ist eine besondere Art von Harz, der unter anderem in der Firnisherstellung Verwendung findet. Vielleicht vergleichbar mit der Ölfarbenmalerei, konnten durch Anreicherung des Harzes mit Lösungsmitteln und Pigmenten, Farben hergestellt werden, die natürlich nicht so haltbar waren, wie die eingebrannten. Sie haben sich bis heute oft nur in Resten erhalten. Sicherlich war auch früher die farbige Wirkung dieser Kaltbemalung brillanter.
Weitere Medien
Abmessungen
H. 17,8 cm, D. 9,8 cm, D. Fuß: 7,2 cm
Inventarnummer
PE 2752
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