Schale

Abmessungen
H. 10,5 cm, D. 14,7 cm
Inventarnummer
PO 3226
Exquisites chinesisches Porzellan war bereits mehr als hundert Jahre vor August dem Starken (1670 – 1733) nach Dresden gelangt. Im Jahre 1590 machte der Großherzog der Toskana, Ferdinando I. de‘ Medici (1549 – 1609), dem Dresdner Hof unter Christian I. von Sachsen (1560 – 1591) ein Geschenk von vierzehn chinesischen Porzellanen; acht davon haben sich bis heute in der Dresdner Porzellansammlung erhalten. Dazu zählt die Schale, von der edlen Form eines Blütenkelches, die auf der Außenwandung mit einer Flusslandschaft mit hohen Bergen, Pagoden und mehrstöckigen Pavillons bemalt ist. Auf einer Seite ist ein kleines Boot zu sehen, auf der gegenüberliegenden Seite erscheint ein großes Segelschiff mit zwei Masten; die Segel werden von der Mannschaft gehisst, in den Mastkörben sitzen Matrosen. Die frei ausgeführte Malerei in unterschiedlichen Nuancen von Kobaltblau ist typisch für die Ära Jiajing (1522 -1566). Mehrere vergleichbare Schalen finden sich in der Sammlung des Topkapi Serail Museums in Istanbul. (Aus: Giambologna in Dresden, Die Geschenke der Medici . Dresden 2006, S. 103 -110)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
auf dem Boden nicht lesbare quadratische Marke in Unterglasurkobaltblau
Reproduktionsrechte
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