Vorschaubild des Elementes mit der Inventarnummer PE 5746
Ort, Datierung
Abmessungen
H. 81,9 cm, B. 45,0 cm, T. 39,7 cm, D. Fuß: 23,7 cm
Inventarnummer
PE 5746
Die vegetabile Reliefauflage dieser monumentalen Kanne mit gewölbtem Griff endet in einem fantastischen Fischkopf, dessen aufgerissenes Maul den Ausguss bildet. Den Bauch ziert die Halbfigur eines Satyrs. Die Wandung des Schaugefäßes ist teilweise mit kalter Ölfarbe in Rot und Gold bemalt. Als Vorlage diente dem Meissener Modelleur Johann Gottlieb Kirchner eine Illustration aus dem „Livre des vases“ (Buch der Vasen), das Mitte des 17. Jahrhunderts in Paris erschien. Die darin publizierten fantastischen Vasenentwürfe des französischen Zeichners Jacques Stella inspirierten auch noch im 18. Jahrhundert Kunsthandwerker zu dreidimensionalen Gefäßen.

Zu Beginn der 1730er Jahre modellierte Kirchner mehrere solche Groteskenvasen mit bizarren figürlichen Darstellungen für die königliche Sammlung Augusts des Starken im Japanischen Palais. Sie sollten dort gemeinsam mit den überwiegend lebensgroßen Meissener Tierfiguren die stadtseitige Galerie im Obergeschoss zieren, deren Innenausstattung letztlich nie vollendet wurde. (Julia Weber, 2021)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ungemarkt
Creditline
Porzellansammlung, Staatliche Kunstsammlungen Dresden
Reproduktion
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