Ort, Datierung
Abmessungen
H. 60,0 cm, B. 33,0 cm, D. 25,1 cm
Inventarnummer
PE 6629
Die Blumenmalerei Julius Eduard Braunsdorfs zeigte schon früh eine besondere Eigenständigkeit gegenüber der traditionellen Manier-, Holzschnitt- und Indianischen Blumenmalerei. Als individueller Künstler hielt sich Braunsdorf nicht an das verbindliche Regelwerk der Blumenmalerei und stellte seine Buketts jenseits des festgelegten Kanons vor dem Naturmodell zusammen. Er löste die Konturen der Blüten auf, der Farbauftrag war lasierend und duftig durch seinen eher getupften als gezogenen Pinselstrich und erzielte räumliche Tiefenwirkung. Seine freie Behandlung der Blumenmalerei war dabei handwerklich von höchster Fertigkeit und Brillanz. [Vgl. Kunst oder Kommerz? Meissener Porzellan im 19. Jahrhundert. Ausstellung anlässlich der Jubiläumsausstellung „300 Jahre Mythos Manufaktur Meissen: Die Albrechtsburg als Porzellanschloss“ in der Albrechtsburg Meissen vom 8. Mai bis 31. Oktober 2010, S. 122]
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Schwertermarke, I. Wahl, Formen-Nr.: 183 D 153 gestempelt, Malerzeichen 19 in Blau
Reproduktionsrechte
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