Deckelpokal

Ort, Datierung
Material und Technik
Abmessungen
H. mit Deckel: 32,7 cm, H. ohne Deckel: 23,7 cm, D. 16,9 cm, D. Fuß: 9,5 cm
Inventarnummer
PE 6839 a, b
Dieser fast 30 cm hohe Pokal mit Deckel gehört zu einer Gruppe großer Gefäße aus Böttgersteinzeug, die ausschließlich für den Dresdner Hof gefertigt wurden. Die komplette Oberfläche des sauber rundgedrehten Korpus wurde nach dem Brand poliert, bis das Gefäß einen nahezu spiegelnden Glanz erhielt. Eine solche mechanische Bearbeitung war nur aufgrund der großen Härte des neuen Materials möglich. Besonderen Wert schienen die Inventarschreiber des 18. Jahrhunderts aber der feingliedrigen, mehrfach gestuften Balusterform der Deckelknäufe der beiden erhaltenen Pokale beizumessen: Sowohl das Inventar des Japanischen Palais von 1721, als auch das von 1779 erwähnen eigens die „saubere[n] Knöpfgens“. Sie erinnern nicht zuletzt an die Kunstdrechseleien aus Holz und Elfenbein, die am Dresdner Hof schon seit langem gesammelt und geschätzt worden waren. Der zweite erhaltene Pokal hat diesen fragilen Höhepunkt im Laufe der Jahrhunderte leider eingebüßt.
Die Palaisnummer auf der Unterseite weist das Stück als Teil der historischen Sammlung Augusts des Starken und Augusts III. im Japanischen Palais aus. (Sabine Peinelt-Schmidt, 2021)
Signatur, Bezeichnung, Inschriften
Ungemarkt
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